Vermopst nochmal!


Die Geschichte zu „käselotti“ Textil. Design. Handmade:

„Hallo! Ich bin Kathrin, 34, Diplom-Designerin mit Schwäche für schöne Stoffe und einem Schachtelsammeltick.

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich überhaupt mit dem Nähen angefangen habe, aber schon als Kind habe ich gerne Dinge mit den Händen gemacht und in den Sommerferien in meinem „Lädchen“ in unserer Einfahrt verkauft. Abends habe ich immer heimlich mit meiner Mutter um die Wette gestrickt (leider war sie dann doch immer schneller als ich…).

Nach einem Designstudium in Hannover kam ich im September 2006 nach Hamburg, wo ich nun lebe und arbeite. Zunächst konnte ich eine tolle Zeit bei Trikk17 verbringen, wo ich an dem Puppentrickfilm „Tomte Tummetott und der Fuchs“ als Kostümdesignerin mitgearbeitet habe. Beim Schneidern der Kostüme entdeckte ich meine Lust am Nähen wieder, und kurze Zeit später stellte ich das erste käselotti-Täschchen bei DaWanda ein. Obwohl ich beim Trickfilm schon viel mit tierischen Figuren zu tun hatte, fing bei käselotti witzigerweise alles mit Tabaktaschen an (die allererste nähte ich damals für meine Mitbewohnerin), die eigentlich gar nichts mehr mit den heutigen Produkten mehr gemeinsam haben.

2008 fing ich als Grafik-Designerin beim Verlag Friedrich Oetinger an, aber in meiner freien Zeit verbrachte ich praktisch immer noch jede Minute in meiner kleinen Näh-Ecke. Jahr für Jahr wuchs käselotti ein wenig und nahm mehr Platz in meinem Leben ein. Ich tingelte über Design-Märkte, und auch in ein paar kleinen Läden konnte man meine Sachen nun kaufen.

Eigentlich wusste ich es ja schon seit Jahren, aber als ich 2012 auch für mich selbst entdeckte, dass man Stoffe nach eigenen Entwürfen bedrucken lassen kann, eröffnete das ganz neue Möglichkeiten – die perfekte Verbindung von Beruf und Stoff-Liebe! Seitdem ist käselotti zu etwas Größerem geworden, etwas das über das Nähen hinausgeht. Die Sachen, die ich mache haben nun eine ganz andere Verbindung zu mir selbst, irgendwie spiegeln sie auch meine Persönlichkeit wieder. Mit der Zeit keimte darin der Gedanke, dass käselotti vielleicht sogar etwas sein könnte, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdienen könnte.
2014 habe ich nun den Schritt gewagt, meinen Brotjob an den Nagel zu hängen und mich beruflich nur noch mit Stoffen und lustigen Tierchen zu beschäftigen… Ich bin gespannt, wo dieser Weg mich noch hinführen wird!

P.S.:
Auf den Namen käselotti kam ich übrigens bei einem Besuch bei meinen Eltern. Die „Käselotti“ ist dort die Verkäuferin in der Käsetheke des einzigen Supermarktes im Ort gewesen und musste für den Namen herhalten. Mittlerweile in Rente, singt sie mit meiner Mutter im Chor, weiß aber bis heute nichts von ihrer „Berühmtheit“…“

Wollt Ihr mehr über „käselotti“ und ihre süssen, bunten Tierchen erfahren? Besucht Sie mal auf:

www.kaeselotti.de
www.facebook.com/kaeselotti

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